Familienbeihilfe 2026/27: Keine Valorisierung - aktualisierte Berechnungen & Beispiele

Die Familienbeihilfe wird 2026 und 2027 nicht valorisiert. Unsere Berechnungen zeigen, wie hoch der reale Kaufkraftverlust für Familien ausfällt.
Veröffentlicht am 09.01.2026, 11:30 Uhr
Familie bekommt Geld
© Fotomontage: Rechner.at / Canva

Die Familienbeihilfe wird in den Jahren 2026 und 2027 nicht valorisiert. Diese Regelung ist seit Längerem bekannt und auf dem Familienportal des Bundeskanzleramts ausgewiesen.

Laut ORF ergibt sich daraus für 2026 ein Einsparungseffekt von rund 100 Millionen Euro.

Inflation und Kaufkraftverlust

Berechnungen von rechner.at (ohne Schulstartgeld)

Die folgenden Werte basieren auf eigenen Berechnungen und Auswertungen von rechner.at zur Familienbeihilfe inklusive Kinderabsetzbetrag im Jahr 2026:

Alter des Kindes Verlust pro Monat Verlust pro Jahr
0–2 Jahre -5,60 € -67,20 €
3-9 Jahre -5,90 € -70,80 €
10-18 Jahre -6,50 € -78,00 €
ab 19 Jahre -7,30 € -87,60 €

Beispiele inklusive Schulstartgeld

Fazit

Auch ohne nominelle Kürzung führt das Aussetzen der Valorisierung zu realen finanziellen Nachteilen. Die Berechnungen zeigen, dass sich diese für viele Familien in den Jahren 2026 und 2027 auf mehrere hundert Euro pro Jahr summieren können.

Die aktuell gesetzlich geltende Familienbeihilfe kann online auf rechner.at/familienbeihilfe berechnet werden.