Familienbeihilfe 2026/27: Keine Valorisierung - aktualisierte Berechnungen & Beispiele
Die Familienbeihilfe wird in den Jahren 2026 und 2027 nicht valorisiert. Diese Regelung ist seit Längerem bekannt und auf dem Familienportal des Bundeskanzleramts ausgewiesen.
Laut ORF ergibt sich daraus für 2026 ein Einsparungseffekt von rund 100 Millionen Euro.
Inflation und Kaufkraftverlust
- Bei der Präsentation im Mai wurde mit 2,6 % Inflation gerechnet - das entsprach einem Verlust von rund 4,20 Euro pro Kind und Monat.
- Für den relevanten Zeitraum beträgt die Inflation 2,7 % - der monatliche Kaufkraftverlust liegt damit bei rund 4,40 Euro pro Kind.
- Basis ist eine durchschnittliche Familienbeihilfe von 164,60 Euro pro Kind und Monat.
Berechnungen von rechner.at (ohne Schulstartgeld)
Die folgenden Werte basieren auf eigenen Berechnungen und Auswertungen von rechner.at zur Familienbeihilfe inklusive Kinderabsetzbetrag im Jahr 2026:
| Alter des Kindes | Verlust pro Monat | Verlust pro Jahr |
|---|---|---|
| 0–2 Jahre | -5,60 € | -67,20 € |
| 3-9 Jahre | -5,90 € | -70,80 € |
| 10-18 Jahre | -6,50 € | -78,00 € |
| ab 19 Jahre | -7,30 € | -87,60 € |
Beispiele inklusive Schulstartgeld
-
2 Kinder (9 und 10 Jahre):
-12,80 € pro Monat bzw. -160,20 € pro Jahr -
4 Kinder (12, 14, 18 und 20 Jahre):
-30,40 € pro Monat bzw. -371,40 € pro Jahr
Fazit
Auch ohne nominelle Kürzung führt das Aussetzen der Valorisierung zu realen finanziellen Nachteilen. Die Berechnungen zeigen, dass sich diese für viele Familien in den Jahren 2026 und 2027 auf mehrere hundert Euro pro Jahr summieren können.
Die aktuell gesetzlich geltende Familienbeihilfe kann online auf rechner.at/familienbeihilfe berechnet werden.